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CDU Poll spricht sich gegen Doppellösung beim Fahrradschutzstreifen aus

Die CDU Poll lehnt das Ziel der Stadtverwaltung, die derzeitige Situation auf der Siegburger Straße mit einem Radweg und einem Fahrradschutzstreifen beizubehalten, ab. Diesen Beschluss traf der Vorstand des Ortsverbands, nachdem die Verwaltung vor rund einer Woche die Ergebnisse der Studienphase vor Ort präsentiert hatte.

"Als CDU haben wir von Anfang an gesagt, dass wir entweder das Eine oder das Andere wollen", kritisiert Marlies Meurer, CDU-Bezirksvertreterin für Poll die Haltung der Stadt. "Und genau das war das Ziel der Studie, nämlich Erkenntnisse zu gewinnen, welche der beiden Alternativen besser funktioniert und im Gesamtbild des Verkehrs am sinnvollsten erscheint.“

Aus ihrer Sicht sei dies auf Basis der Studienergebnisse sicherlich schwierig, aber dies könne nicht als Entschuldigung herhalten, sich durch die Beibehaltung der Doppellösung vor einer Entscheidung zu drücken. "Bei der Präsentation wurde für uns sehr deutlich, dass insgesamt der Schutzstreifen gut angenommen wurde und bei allen Schwierigkeiten eine sichere und verkehrstaugliche Lösung darstellt", schildert Meurer die Interpretationssicht der Poller CDU. "Aus diesem Grund sind wir dafür, den Schutzstreifen als alleinige Lösung zu behalten und den an vielen Stellen eh zu engen Radweg auf dem Bürgersteig abzuschaffen."

Durch diese Lösung könnten zudem dringend benötigte Park- und Anlieferplätze geschaffen werden, was ebenfalls auf dem städtischen Präsentationsabend deutlich wurde. "Es ist mit Sicherheit nicht die beste Lösung, aber von allen angebotenen die zu präferierende", ergänzt der Vorsitzende der Poller CDU, Norbert Schmidt. "Daher werden wir als CDU entschieden für diese Variante kämpfen.“


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